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Unser Deegawapi-Projekt im Osten im Ampara-Destrikt

Die Gegend um den Ort Ampara gehört zu den Regionen der Insel, die 2004 am ärgsten vom Tsunami betroffen waren. Schon kurz nach der Katastrophe wurden wir von einem buddhistischen Mönch um Hilfe gerufen. Wir fuhren damals mit einem Lastwagen 13 Stunden lang zu diesem Mönch, um Lebensmittel, Teller, Tassen, Töpfe usw. mit ihm an 302 Familien zu verteilen, die notdürftig in Zelten hausten. Die Verbindung mit Ampara ist seither nicht abgerissen.
In diesem Ort leben insgesamt etwa 5.000 Einwohner, davon 720 singhalesische, 300 tamilische und 800 muslimische Familien, d. h. ganz konkret: Angehörige des buddhistischen, des hinduistischen und des muslimischen Glaubens.

Der buddhistische Mönch hat ein interkonfessionelles Friedensprogramm ins Leben rufen. Wir unterstützen seine sehr hilfreichen Ideen, die mit unseren Grundsätzen übereinstimmen.
Bisher leben die Menschen dort vom Reisanbau, von der Fischerei und der Herstellung von Ziegelsteinen.

Am 08. August 2010 sind wir mit einer Gruppe von freiwilligen Mitarbeitern nach Ampara gereist, um ein dringendes Projekt voran zu bringen:  der Bau eines Gemeindezentrums, der deshalb von besonderer Bedeutung ist, weil hier die Menschen aus den Dörfern in unterschiedlichster Art und Weise miteinander leben und kommunizieren können:

Am 05. Februar 2012 haben wir das sehr gelungene Gebäude gemeinsam mit den Bewohnern der Dörfer eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.