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Patenschaften für Kinder, Studenten und Ausbildungen

Ein Schwerpunkt unserer jahrzehntelangen sozialen Arbeit in Sri Lanka war und ist die Vermittlung von Patenschaften für Kinder.

Wie überall in der Welt sind auch in Sri Lanka die Kinder am härtesten von Not und Armut betroffen. Die Not ist am größten in Familien, in denen ein Elternteil verstorben, sehr krank ist oder die Familie verlassen hat. Meist sind es die Mütter, die alleinstehend mit Gelegenheitsarbeiten versuchen, sich und die Kinder mühsam „über Wasser“ zu halten.

Die Kinder müssen zur Schule gehen und wollen auch lernen, denn eine gute Schulausbildung ist die wichtigste Voraussetzung für spätere erfolgreiche Lebens-Chancen. Aber so einfach ist das nicht. Für Lernmittel, Schulkleidung, Busfahrt und natürlich für ausreichende Ernährung müssen auch die ärmsten Familien selbst aufkommen. Wer einmal in ihre Hütten hineingesehen hat, ganz gleich, ob am Strand bei den Fischern oder im Landesinneren bei den Dorfbewohnern, der weiß, dass ein Tisch, ein Bett und eine Öllampe nicht selbstverständlich sind.

Die lernwilligen Kinder sitzen im Halbdunkeln mit ihren Schulheften auf dem Boden und sie müssen hart lernen, denn viel wird ihnen während der Schulzeit nicht geboten.

Dass die staatlichen Lehrergehälter oft nicht zum Leben reichen, weiß man im ganzen Land. Das Lehrpensum wird von den Lehrern in der normalen Schulzeit am Morgen auf ein Minimum beschränkt. Wer mehr wissen will, muss sich nachmittags erneut auf den Weg zur Schule oder zum Haus des Lehrers bewegen. Dann gibt es eine Nachhilfeklasse (Tution-Classes) – aber das natürlich nur gegen Bezahlung. Jedes Kind muss da mitmachen, ob es will, kann oder nicht. Anders ist ein Vorwärtskommen in der Schule nicht möglich.

Es ist klar, dass dieser Zustand den armen Eltern im Lande riesige finanzielle Probleme bereitet.